Weihnachten 2021.

Das Weihnachtsfest letztes Jahr war ja schon anders. Dieses Jahr dann aber nochmal anders.

Und letztes Jahr war alles entspannter. Gemütlicher. Entschleunigter. Wir sind „in Präsenz“ mehr oder weniger nur mit dem Kern der Familie zusammen gekommen.

Dieses Jahr wieder alle zusammen. Das sind dann 12 Personen bei uns. Und das an zwei Abenden.

Sonst war das maximal ein Abend. Und der nächste Tag war dann der Zeit mit der Kernfamilie vorbehalten.

Naja. Dem war nunmal so. Und Heiligabend war auch wirklich sehr schön. Heiligabend ohne Geschenke, mit simplen Essen und einer kleinen ‚Party‘ zu späterer Stunde. Das war entspannt und echt schön. Alle hatten Spaß. Meine Cousine sagt “ Das ist das lustigste Weihnachten seit Jahren“ . Ja, stimmt.

Der erste Weihnachtstag war allerdings genau das Gegenteil für mich. Anspannung pur. Stress. Weil irgendwie nichts richtig geplant war, alles sollte spontan entschieden werden. Es fehlt Sicherheit. Und die Tatsache, dass ab frühem Abend ja wieder alle da sein werden, setzte mich ebenfalls unter Druck.

Denn ich wusste, dass auch am 2. Weihnachtstag keine Zeit für Kernfamilie sein würde, da der Partner und ich zu seiner Familie fahren würden. Die wohnt etwas weiter weg, daher bleiben wir dort auch ein paar Tage.

Also war an dem Tag alles irgendwie trubelig, es kam immer was zu tun, ich wollte meiner Mama bei allen Vorbereitungen helfen (dieses Jahr feierten wir seit x Jahren mal wieder in meinem Elternhaus und nicht bei den Großeltern) und irgendwo dazwischen dann eine kleine Bescherung.

Ich kann nicht genau beschreiben, was mich in so eine Anspannung versetzt hat. Aber es war ja schon so, dass auch andere es bemerkt haben. Das hat mich nicht entlastet, es eher verstärkt.

Ich will doch wenigstens heute funktionieren.

Der Partner und ich hatten uns vor Ankunft an Heiligabend ein Zeichen überlegt. Ein Zeichen, was ich ihm geben kann, wenn’s mir zu viel wird und was er mir geben kann, wenn er denkt, dass es mir gerade zu viel wird. Geben wir das Zeichen, gehen wir an die frische Luft zum durchatmen (und er zum rauchen).

Haben davon auch 2 mal Gebrauch gemacht. Könnte gut gewesen sein.

Jetzt sind wir in der Heimat des Partners. Hier ist alles entspannt. Keine Verpflichtungen und auch kein Programm.


Also Zeit für die Masterarbeit. Und Entspannung.


Ich wünsche euch allen nachträglich noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2022.

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