Entzug.

Wie eine Droge. Wie ein Entzug. So ist das, wenn ich jemanden verliere. Ich komme nicht zurecht. Ich kriege nichts auf die Kette. Bin dauerhaft am zittern/ wippeln, wie auch immer man es nennen mag. Ja. Es ähnelt Entzugserscheinungen. So hat’s auch mal die schlaue Frau beschrieben.

Mit jeder Nicht- Antwort und Unwissenheit wird es schlimmer.

Kann ich die Droge wieder bekommen? Ja, nein, vielleicht? Sie scheint so nah erreichbar zu sein – aber nein, ich darf nicht. Ich muss widerstehen. Ich darf nicht. Es ist nicht gut für mich. Aber ich brauche sie. Ohne sie funktioniere ich nicht. Es geht nichts. Keine Konzentration. Kein wirklich stabiles Gefühl.

Außer Angst.

Die führt zu Übelkeit. Und Bauchschmerzen. Die wiederum zu Unruhe. Und die stachelt den Entzug an. Die Gedanken, dass ich ohne nicht überleben kann. Klingt so überzogen, aber genau so fühlt es sich an.

Wie soll ich die nächsten 24 h überleben ohne? Wie?


Update 17:36 Uhr. Das Zittern ist weg. Dafür beklemmt es mich in der Brust. Ich habe das Gefühl ich ersticke. An der Situation. An dem Gefühl. Ich kämpfe gegen mich. Mit mir. Ich verliere regelrecht immer wieder. Kurz dachte ich die Kontrolle zu haben, dann verliere ich sie wieder. Und alles tut weh. Im Brustkorb tut einfach alles weh.

Ich weiß nicht wie ich es aushalten soll… Ich habe keinen Halt. Da ist nichts. Einfach nichts.

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