14. Januar.

Da bin ich wieder. Seit Sonntag sind wir aus dem Urlaub zurück und direkt Vollgas gegeben.

Der Urlaub war schön. Entspannt und ruhig. Nur die Magen- Darm Beschwerden hätten nicht sein müssen 🙂 aber wir haben das beste draus gemacht.

Montag direkt zur Uni. An die Abschlussarbeit setzen. Wochenplan schreiben. Struktur bauen.

Aus dem Urlaub kommen ist immer schwierig. Da fehlt die Motivation, die Struktur, die Sicherheit. Der Montag lief jedoch ganz gut.

Am Dienstag kam dann das erste Tief. Der erste Tag zurück bei der Arbeit. Eigentlich unspektakulär und relativ kurz, doch am Nachmittag ging kaum was im Kopf.

Futter für den Kritiker. Ende Februar ist Abgabe. Noch mehr Futter für den Kritiker.

Hoffnung dann auf den Mittwoch. Auch da ist die Luft raus. Merke es schon bei der Arbeit und fahre dann nach Hause statt zur Uni. Dort setze ich mich in meinen Sessel, klappe den Laptop auf und mache 2 Stunden was. So wie es auch in der Uni geplant gewesen wäre. Ich möchte mich mit einem Bad belohnen – mache das Wasser an, stelle Kerzen auf, möchte in die Wanne einsteigen. Wasser kalt. Toll.

Also alles wieder “ abgebaut“ und zum Partner gefahren. Etwas Handpan gespielt. Dem Partner beigestanden. Er hat eine nicht so schöne Tat auf seiner Arbeit mitbekommen, was ihm einen trubeligen Tag inklusive Polizei – Besuch und angekündigter Kripo- Vernehmung bereitete.

Schön zu spüren, dass er mich braucht und ich ihm helfen kann.

Donnerstag. Uni- freier Nachmittag. Weil Therapie nach der Arbeit.

Therapie aufwühlend. Wir reden über ein Thema, was ich hier noch nie veröffentlicht habe. Zu viel Scham. Die schlaue Frau räumt den Kopf etwas auf. Erklärt mir ein paar Dinge. Wir suchen nach Lösungen.

Anschließend einen Tee trinken mit einer Freundin. Und heim.

Essen machen. Zur Ruhe kommen. Sowas eben. Schnell müde. Unspektakulär.

Heute dann etwas mehr Motivation. Ich schaffe es, an der Abschlussarbeit zu schreiben. Fahre anschließend in die Heimat. Erledige ein paar Dinge. besuche die ehemaligen Babysitter-Kids und fahre heim.

Der Partner hat das Essen vorbereitet. Angespannt bin ich trotzdem. Kurz nach dem Essen eine kleine Eskalation. Ich ziehe mich zurück. Spiele Handpan.

Gehe zurück . Esse auf. Hole danach mein Handy und sehe, dass die Corona- Warn App rot anzeigt. Telefonate. Nachrichten mit Arbeitskollegen um herauszufinden wo die Begegnung war. In der Schule nicht. Wo war ich noch? All sowas. Ein PCR Test stände mir zu. Man soll sich freiwillig in Quarantäne begeben.

Toll. Wollte doch das Familien- Baby besuchen am Wochenende. Wird wohl nix. Die sind da eh vorsichtig. Verständlich.

Morgen fahre ich also zu einem Testzentrum, die bei Warnmeldung rot einen kostenlosen PCR Test anbieten und hoffe bis Montag Abend ein Ergebnis zu haben. Damit ich Dienstag arbeiten kann ( hoffentlich ).

Schnelltests sind alle negativ, aber man weiß ja nie.

Brauchte ich jetzt echt nicht heute.

Jetzt Sofa. Partner hat noch am PC gesessen. Hat mich auch genervt. Bestrafungsgefühl, weil vorher Streit und jetzt Distanz ganz groß.

Jetzt ist er bei mir.

Aber was soll ich sagen…. Einfach meh.

Ein Kommentar zu „14. Januar.

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