Grau, grau, grau.

Nach dem schwarz ins grau.

Heute einen unglaublich schönen Tag verbracht.

Zuerst ein Musikinstrument – Workshop. Total drin aufgegangen. Wie auch schon im letzten Monat.

Danach Kekse backen mit der besten Freundin. Wir empfanden das Treffen beide als unglaublich wohltuend, entspannend und rundeten den Abend mit einem Besuch beim Italiener ab.


Dazwischen immer wieder die Worte von gestern. Das verletzte Kind. Die Trauer.

Es gibt grau. Ich darf Traurig sein und gleichzeitig Freude empfinden. Das geht. Das ist grau.

Erinnere ich mich immer wieder an die Worte der schlauen Frau. Auch die beste Freundin sagt das.


Ich kehre nach langer Zeit, quasi dem ganzen Tag, abends zurück zum Partner. Keine Ahnung, was mich dort erwartet. Keine Ahnung welche Stimmung, keine Ahnung welcher Umgang.

Er backt kleine Brötchen. Immer noch. Ich merke es. Er hat ein schlechtes Gewissen. Das hilft der kleinen leider nicht. Sie fühlt sich abgewiesen. Abgelehnt. Ich fühle mich abgewiesen, abgelehnt.

Ich berichte von meinem Tag und wie unglaublich schön er war. Wir schauen außerdem das Fotobuch an, welches ich erstellt und bestellt habe und welches heute geliefert wurde.

‚ Das schönste in 2021″ habe ich es genannt. Es spendet positive Energie. Erinnerungen an unsere Urlaube in diesem Jahr. An die schönen Tage. Ich glaube das tut jetzt gut.

Anschließend…

Noch mehr positive Energie durch unseren Adventskalender. Auch wenn’s mir skurril erscheint, dass dieser sexuell anregende und aufregende Dinge enthält und wir uns doch gestern genau darüber stritten. Und genau in diesem Kontext die unglaublich verletzenden Worte fielen. Ich halte es dennoch für eine gute Idee die letzten drei Kläppchen nun endlich gemeinsam zu öffnen.

Ist das der Bewältigungsmodus? Sex, um etwas wert zu sein. Sex, um das Gefühl zu haben geliebt zu werden? Oder ist das ehrliches Interesse? Ich weiß es nicht.

Wir amüsieren uns jedenfalls über das ein oder andere Teil ( man kann ja nicht alles mögen) und haben abermals Neugierde für wieder anderes. Die Stimmung wird dadurch lockerer.

Dann Serie. Ich schlafe ( mal wieder ) dabei ein. Gegen zwei rüber ins Bett. Der vorherigen Neugierde wird tatsächlich noch nachgegangen. Der Partner leitet es ein. Das überrascht mich sehr. Doch ich ziehe mit. Und ja, es fühlt sich gut an, auch danach. Gestern habe ich dabei total ausgeblendet.

Doch jetzt ist alle Müdigkeit weg. Der Kopf ist leer und gleichzeitig scheinbar zu voll um einzuschlafen. So viele Reize heute.


So viel Freude auf so viel Traurigkeit und Verletzung. So viel Dankbarkeit auf so viel Enttäuschung. Ist das auch dieses grau?

Ich kriege es wohl einfach nicht verarbeitet. Auch das Hörbuch hilft nicht.

Und die Tatsache dass ich morgen früh aufstehen muss, weil ich in die Heimat fahre, macht es nicht leichter.

Vielleicht hilft das Schreiben.

Denke ich mir. Und öffne den Blog. Um alles einmal loszuwerden.


Und so entstand dieser Beitrag…

Ich danke dir, lieber Leser, für’s lesen. Das bedeutet mir sehr viel!

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