5. Oktober.

Viele Dinge im Kopf. Viele neue Eindrücke. Viele alte Gefühle. Viel Aufregung.

Die Einsicht in die Krankenakte. Ein Schock. Da steht überall emotional instabil, rezidivierende depressive Episoden,… So sollte das nicht sein. Denn das kann mir schon noch Steine in den Weg legen später….

Dazu….

Neuer Job, letzte Prüfung. Ich bin froh, dass ich erst zum 1.10. angefangen zu arbeiten habe und nun für 7 Tage diese „Doppelt-Belastung“ habe. Habe da auf meinen Kopf und irgendwie auch auf mein Bauchgefühl gehört und das war richtig.

Denn selbst wenn es zeittechnisch möglich gewesen wäre, den neuen Job und das Lernen unterzubringen, hätte es mich mental wahrscheinlich an meine Grenzen gebracht.

Daher komme ich auch derzeit nicht wirklich zum bloggen. Naja. Und weil ich die Selbstfürsorge immernoch irgendwie vernachlässige. Da hätte ich ja auch gern mit der schlauen Frau drüber gesprochen beim letzten Mal. Aber naja – haben wir nunmal nicht.

Heute war mein erster Tag im Unterricht. Im Lehrerzimmer. In der Lehrer-Konferenz. Sehr aufregend. Und ganz anders als an der Schulform, die ich eigentlich studiere. Aber das macht mir nichts. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit. Die Kolleg_innen scheinen alle sehr kooperativ und nett. Außerdem glaube ich, dass ich es gut hinbekommen werde, die Abschlussarbeit nebenbei zu schreiben. Ich habe ein gutes Gefühl.

Außerdem erfuhr ich, wo ich mich für das bald anstehende Referendariat bewerben kann (an welchen Ausbildungsorten) und das beunruhigt die kleine Lynn sehr. Ich muss ziemliches Glück haben, um in der Nähe meines jetzigen Wohnortes bleiben zu können. Also sehr wahrscheinlich werde ich umziehen müssen. Weiter weg vom Partner. Neue Strukturen, die machen mir Angst. Es läuft gerade sehr gut. Der letzte Umzug tat uns nicht gut. Ich weiß – da war auch die Beziehung nicht so gefestigt – aber Routine-Änderungen werfen mich immer ganz schön aus der Bahn. Ängste nehmen mich ein und so ändert sich dann auch die Beziehung zwischen uns.

Alles ungelegte Eier für die Zukunft. Vielleicht habe ich auch Glück. Das Leben wird mir schon zeigen, was es für mich bereit hält.

Das alles zusammen gibt einen riesigen Kopfsalat und manchmal weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu denken. Ich fange was an, schiebe es wieder weg, lerne zwischendurch, schiebe es weg, mache dies, mache das.

Ich bräuchte die tägliche Meditation gerade mehr denn je. Vielleicht schaffe ich es ja wieder sie einzubinden in die Morgen-Routine. Oder Abends.

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