Immernoch wuselig.

Immernoch wuselig. Viel Prokrastination. Wenig Selbstfürsorge. Nervt.

Heute das letzte Mal Spätschicht arbeiten. Heute das letzte Mal Einzelhandel. Nach 7 Jahren. Eine kleine Ära geht zu Ende. Zur Feier des Tages gibt’s Kuchen für die Kolleg_innen. Habe mich gerade im Team wohl gefühlt, aber man soll ja gehen wenn’s am schönsten ist…

Es nervt mich immer noch, dass wir in der Therapie vorgestern nicht so viel geredet haben. Also geredet schon, aber nicht viel über das, was mich eigentlich belastet. Jetzt wieder 4 Wochen warten.

Ich fühle mich überfordert. Mit der Prüfung (aber eher weil ich prokrastiniere, weil ich das Thema einfach nur kacke finde – zumindest das eine von den zweien). Mit der Selbstfürsorge (auch weil ich prokrastiniere – ich könnte ja meditieren. Oder baden. Zeit hätte ich…). Mit dem Tagesablauf (ich könnte ihn produktiver gestalten). Mit der angehenden Herausforderung in der Schule (wie zur Hölle soll ich das eigentlich schaffen)…..

Und eigentlich ist das alles nichts, was mich überfordern sollte. Es ist der eigene Kritiker, der mir sagt „mach, mach, du könntest, du könntest, mach, mach“ und „du wirst da eh wieder versagen, du bist zu schwach“.

Ich könnte mich dem ganzen aber auch einfach gelassen stellen, denn es wird schon alles gut werden.

Trotzdem verliere ich gerade den Kontakt zur kleinen Lynn. Gebe dem Kritiker seine Bühne. Und merke es sogar.

Es nicht anzugehen, macht mich wütend. Ich weiß, dass ich es besser kann.

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