Nach Hause kommen.

Wenn ihr den Blog verfolgt, wisst ihr schon, dass es schwer für mich ist nach längerer Zeit mit jemandem zusammen alleine nach Hause zu kehren.

Manchmal beneide ich hier wirklich die Menschen, die es vollständig genießen können Zeit allein zu verbringen. Mein Partner zum Beispiel.

Manchmal denke ich, dass es vielleicht mit dem Alter kommen wird und dann auch besser wird.

Heute kann ich nur sagen: es ist besser als nach dem letzten gemeinsamen Urlaub. Im Juni.

Da war der Montag danach einfach nur schrecklich.

Heute war er „okay“. Er war grau. Nicht schwarz, nicht weiß. Trotz PMS.

Dennoch war die Anspannung im Unterbewusstsein deutlich spürbar. Denn bereits beim einschlafen gestern Abend ( neben dem Partner) hielten mich immer wiederkehrende Angst-Gefühle im Halbschlaf davon ab, zur Ruhe zu kommen. Natürlich folgte anschließend ein Alptraum dem nächsten. Von sämtlichen Verlusten und gleichzeitig abstrusen Szenarien geprägt.

Dementsprechend gerädert aufgewacht. Wollte einfach nicht aufstehen. Den Partner aus dem Bett zur Arbeit verabschiedet und gegen 8.15 Uhr auch entschieden aufzustehen. Aber nur weil ich Angst um das Auto hatte, was in einem Halteverbot ab 7 Uhr stand ( aufgrund von Baustellenarbeiten). Wir wussten jedoch, dass die Arbeiten an dem Abschnitt bereits erledigt waren und es standen noch weitere 10 Autos dort. Also nur ein mulmiges Gefühl – keine Angst. Dieses ließ mich jedoch partout eh nicht wieder in den Schlaf kommen.

Also … Geduscht. Sachen zusammengepackt. 3 Taschen ins Auto geladen und zu mir gefahren. Zuhause angekommen das Haustier ver – und umsorgt. Bett frisch bezogen – Immerhinn wurde das Zeugs darauf nun 14 Tage nicht bewegt ( Hausstauballergie lässt grüßen) und dann wusste ich : ich muss noch lernen vor der Arbeit.

Doch Montags und dann noch den 1. Montag nach dem Urlaub scheint Trägheit die Oberhand zu haben.

Ich habe mich dann doch irgendwie aufgerafft und zumindest einen Teil geschafft. Dann zur Arbeit. Direkt 7 Stunden. Aber hey! Es sind nur noch 4 Schichten, bis ich ENDLICH nach über 5 Jahren raus bin aus dem Samstags-/ abends-/ Feiertagsarbeiten!

Nicht, dass mich sowas nicht auch im zukunfigen Job erwarten würde, aber da bin ich selbst für meine Zeiteinteilung zuständig.

Am Arbeitsort selbst werde ich maximal bis 15/16 Uhr sein und v.a. so gut wie nie am Samstag.

Klingt banal, ist aber tatsächlich ein unglaublich befreiendes Gefühl.

Nie zu wissen ob man am Wochenende abends irgendwo mit hin kann, eingeschränkt zu sein was Treffen im Abendbereich unter der Woche angeht – das ist auf Dauer wirklich anstrengend.

Ich freue mich sehr auf die „Zeit danach“.

Seit 20 Minuten daheim liege ich nun auf dem Bett und als ich gerade in den Spiegel sah dachte ich „man. Sehen deine Augen müde aus.“

Ich würde gern noch etwas PC mit dem Partner spielen. Doch eigentlich möchte ich auch schlafen.

Mal sehen was es gibt.

Das Schreiben hier tut wirklich so gut. Und es freut mich jedes Mal zu sehen, dass ich Stammleser habe aber auch neue dazu kommen oder alte zwischendurch mal wieder reinschauen.

Dafür bin ich sehr dankbar.

☀️

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