31. August.

Da bin ich wieder. Manchmal verstreicht die Zeit so schnell, da merke ich gar nicht, dass ich schon so lange nicht mehr geschrieben habe.

Nach den zwei, drei schwierigen Tagen gefüllt mit sämtlichen PMS Beschwerden wurde es dann etwas besser.

Allerdings plagen mich seit einer Woche Kopfschmerzen. Könnte auch am Wetter liegen. Dieses nass – kalte und die schwankenden Temperaturen sind nicht meins.

Wir waren am Wochenende in der Heimat meines Partners – Familienbesuch. Es war tatsächlich auch ganz gut. Habe das Wochenende auch als Auszeit genutzt. Habe zwar am Samstag etwas für die Uni gemacht, aber dafür die restlichen Tage nicht.

Das brauchte ich auch.

Gestern durfte ich an einer Konferenz der neuen Arbeitsstelle teilnehmen. Ich habe mich einigen Kolleg_innen vorgestellt und schonmal einen Einblick in die Arbeitsweise dort erlangt. Das hat meine Nervosität jetzt schon etwas genommen.

Leute zu kennen, bevor man irgendwo neu anfängt hilft ungemein.

Trotzdem frage ich mich natürlich ob ich dem ganzen gewachsen sein werde. Ob ich die Ansprüche an mich erfüllen kann usw.

Aber ich denke schon. Es ist schließlich endlich das Arbeitsfeld, in dem ich auch ab Mai fest arbeiten werde. Das, wofür ich studiere/ studiert habe. Und in meinen vergangenen Praxisphasen kam da eigentlich immer nur positives Feedback. Wieso sollte es diesmal anders sein?

Heute ist auch wieder Therapie. Die 3 Wochen sind echt verflogen wie nichts. Ich weiß auch gar nicht worüber wir heute reden können. Akut beschäftigen tut mich nichts.

Was ja auch ein gutes Zeichen ist.

Außer vielleicht, dass ich Angst habe mich wieder zu sehr im Partner zu verlieren? Die Selbstfürsorge ist untergegangen in den letzten Wochen. Meine 2-3 monatige Routine mit täglichem ( bis auf das Wochenende) meditieren habe ich wieder abgebrochen. Das ärgert mich. Es war so schön drin im Kopf.

Aber das bedeutet: wieder aufnehmen. Fokus umlenken.

Ist nur sehr schwer, da der Partner mich jetzt gerne bei sich hat. Auch jeden Tag . Wir machen dann manchmal jeder unser Ding.

Und ich merke, dass es mir dadurch zunehmend schwerer fällt mich wieder auf mich und meine Bedürfnisse zu fokussieren. Ich merke wie die Abhängigkeit mich wieder ranzieht.

Und das kann sehr gefährlich werden.

Vielleicht sprechen wir darüber. Mal sehen. Ich werde berichten!

Gestern hatten wir übrigens Jahrestag – haben gemeinsam lecker gegessen und Serie geschaut. Und waren sehr stolz auf uns, dass wir dieses Jahr ohne – bzw. mit nur einer einwöchigen – Unterbrechung im letzten Dezember durchgezogen haben.

Offensichtlich wird es stabiler.

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