PMS und Borderline.

Tada. Da sind wir wieder. Die Achterbahn nimmt neue Fahrt auf.

Sie wollen nicht mitfahren? Tut uns leid, Sie können leider nicht aussteigen.


Wieder mal der Ladies – Kram. Wieder mal doppelt so schnelle Gefühlswechsel. Wieder mal Geduld aufbringen. Akzeptanz. Augen zu und durch.

Das Hoch der bestandenen Prüfung scheint dabei immer wieder in den ständig wechselnden Hochs und Tiefs des Alltags zu verschwinden. Was machen kann man da halt einfach nicht.

Also sagen wir nochmal wie es ist : emotional instabil sein und gleichzeitig einmal im Monat von sämtlichen Hormonschwankungen eingenommen zu werden ist einfach eine scheiß Kombi.

Das war schon immer so. Und trotzdem nervt es mich im Moment noch mehr als sowieso schon. Wahrscheinlich weil dann die unangenehmen Gefühle der Trauer, Angst und Wut ihren Weg vom unbewussten ins bewusste finden. Hatte ich sie doch echt gut „verdrängt“ bzw. zurück halten können bis dato.


Es heißt also: Wahrnehmen. Akzeptieren. Aushalten.

Und sich immer wieder sagen:

Es ist nicht immer so. Es geht vorüber.

Es ist nur ein Gefühl.

Auch die starken Schwankungen bleiben nicht die ganze Zeit.


Mehr kann man einfach nicht machen.

Dem Partner kommuniziere ich die Gefühle. In der Hoffnung, dass ich sie dann weniger beliebig an ihm auslasse.

Gerade beispielsweise rief ich ihn auf dem Heimweg an und und er fragte was los sei. Ich sagte “ Periode halt. Bin gerade überfordert und schwanke total hin und her. Weiß aber es ist nur wegen der Periode. Und keine Ahnung alles doof gerade. Bin gestresst weil…. Und weil… Und überhaupt.. das nervt – aber ((!!)) es geht vorbei. Also einfach aushalten jetzt. Ist schon okay. „

Noch kurz angemerkt, dass es mich selbst nervt. Und jetzt ist okay.

Ich liege jetzt auf dem Sofa. Er sagte “ ich komme sofort zu dir“ und ich sagte “ Nene. Ich muss selbst erstmal runter kommen. War ein langer Tag“

War es wirklich. Arbeiten, Heimatbesuch bei den Babysitter Kindern, kurzer Besuch bei Mama. Jetzt wieder „Zuhause“.


Und wisst ihr: darauf bin ich stolz. Dass ich ihm das alles so sagen konnte. Dass ich sagen konnte was ich fühle, wieso ich es fühle und, dass es nichts mit ihm zu tun hat. Und vor allem, dass ich das Bedürfnis nach Zeit für mich gerade einfordere.

Nicht einfach ausrasten. Sondern den Raum zwischen Gefühl und Handlung wahrnehmen und nutzen können.

Dinge, die ich vor 2 – ach was – selbst vor einem Jahr noch nicht gekonnt hätte.

Die sich aber scheinbar mehr und mehr einschleichen. Und das finde ich super.

So nimmt der Beitrag also doch noch ein positives Ende. Das finde ich sehr gut.

2 Kommentare zu „PMS und Borderline.

  1. Eine richtige Scheißkombi ist das! Ich hasse es auch und das obwohl ich ja schon lange in der Alterspubertät bin und meine Tage nicht mehr unbedingt kommen, aber die Schwankungen durch den Zyklus bleiben trotzdem noch. Ich hoffe ja, dass das irgendwann dann mal weg ist.

    Du hast aber wirklich gute Fortschritte gemacht, was das ansprechen angeht *Daumen hoch* 🙂
    Wünsch dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße!

    1. Danke für die zustimmenden Worte! Manchmal darf man das auch einfach scheiße finden!! Ist einfach so. Ich drücke dir (und mir für später!) die Daumen, dass es irgendwann mal weg ist. Halr‘ mich auf dem Laufenden! 😁

      Dir auch einen schönen Abend! ☀️

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