Hochanspanung.

Was ein Tag mit mir macht, wenn ich wirklich keinen Moment für mich allein habe, durfte ich heute wieder erfahren.

Ich habe zwar für einen Ausgleich nach der Therapie gesorgt indem ich mit meiner Freundin was essen war.

Trotzdem habe ich als ich zurück war direkt wieder an der Hausarbeit geschrieben.

Dann für 1 Stunde zu meinem neuen Fitnessstudio – Probetraining. Mega großes Studio, viel zu viele Geräte und eine riesen Unsicherheit, ob ich diesem neuen alten überhaupt gewachsen bin (so bescheuert weil so banal).

Danach sofort wieder an die Hausarbeit gesetzt. 4 Stunden lang nur die 11 bereits geschriebenen Seiten überarbeitet bekommen! In f*cking 4 Stunden keine conclusion geschrieben. Man, wie mich das frustriert.

Es ist alles nur mein eigener Anspruch. Wieder und wieder lesen. Nochmal eben dies, nochmal eben das besser machen. Und am Ende doch denken, dass man voll verfehlt hat. Alles für eine unbenotete Studienleistung.

Morgen mache ich es fertig. 100 Prozentig. Und dann kommt das nächste.

Um 22 Uhr dann in meiner Wut entschieden das wird heute nichts mehr mit der Conclusion. Baden gegangen. Dabei fiel mir ein, dass bis Donnerstag noch ein Buch für einen Kurs gelesen werden muss.

Also aus der Badewanne eher schlecht als recht erholt ins Bett und das Buch angefangen zu lesen. Wieder Uni- Kram. Nur halt anders.

Augen werden müde. Lege das Buch weg.

Kontrollzwang setzt ein, ich will wissen was der Partner tut und ich kann ihm seine Freizeit gerade nicht gönnen.

Ich entscheide ( voller Anspannung und mit einem mega Widerstand in mir) das Schreiben mit ihm für heute zu beenden. Vorsorge ist besser als Nachsorge…..

Das zu tun fällt mir wirklich unglaublich schwer. Ihn “ zu lassen “ und nicht zu kontaktieren obwohl er wach ist. Nicht zu wissen, was er jetzt tut. Und ob er überhaupt an mich denken wird.


Da haben wir aber auch heute bei der schlauen Frau drüber gesprochen. Einen Beitrag dazu verfasse ich morgen.

Jetzt bin ich .. na ihr wisst es schon… Müde.

4 Kommentare zu „Hochanspanung.

  1. Ich lese hier schon ein paar Wochen mit. Ich habe wirklich respekt vor dir und deiner Leistung!
    Es wäre schön, wenn ich so viel Kraft hätte wie du. Du sprichst die Probleme aus und arbeitest damit.

    Ich möchte mich mit diesem Kommentar bei dir Bedanken

    1. Ich danke *dir* für das Feedback und freue mich, dass dir mein Blog gefällt. Gib‘ nicht auf und glaube daran, dass auch du itgendwann genug Kraft und Mut hast, deine Probleme anzusprechen und damit zu arbeiten. Das kann ich dir sehr ans Herz legen.
      Habe einen angenehmen Tag! ☀️

    1. Liebe Aurelia,
      vielen Dank für deinen motivierenden Kommentar. Und danke, dass du meinen Blog regelmäßig liest – das freut mich wirklich sehr ☀️ Hab‘ einen schönen Tag!

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