8. März.

Müde. Müde und erschöpft. So fühle ich mich gerade.

Das Wochenende zum Ausruhen genutzt und trotzdem müde und erschöpft. Der Bauch hat sich etwas erholt. Heute mit einer Hausarbeit für die Uni angefangen und direkt wieder Schmerzen.

Mein Körper versucht mir mitzuteilen, dass das gerade wohl nicht geht. Ich war krank geschrieben aber habe trotzdem jeden Tag Uni Kram gemacht. Jetzt bin ich nicht mehr krank geschrieben. Und habe schon wieder Angst vor der Arbeit am Donnerstag. Nicht wegen der Arbeit an sich. Sondern einfach weil ich ja gerade nicht mal mit dem Unikram Zuhause klar komme. Wie dann die Arbeit ohne Bauchschmerzen überstehen.

Der Kopf schreit ganz klar „Nein“. Der Bauch ebenso. Und trotzdem ist gerade keine Zeit für radikale Ruhe. Ich muss die Abgaben bis Ende März fertig haben. Die Zeit, die bis dahin bleibt, brauche ich. Nächsten Montag ist noch eine Prüfung. Für die kann man jedoch nicht lernen, weshalb das nur unbewussten Stress bedeutet. Wenn wieder Mal Gedanken aufkommen wie

„Ich bin nicht gut genug. Ich kann das nicht bestehen“

Müde. Einfach nur müde.

Dazu ist die Woche wieder Homeoffice beim Partner. Das, worüber wir letzte Paartherapie Sitzung sprachen, muss nun umgesetzt werden. Ich muss akzeptieren dass Homeoffice Zeit nicht Paarzeit bedeutet. Und ich hasse es. Ich will dass er mit mir Zeit verbringt. Aber er will die Zeit für sein Hobby nutzen. Arbeiten ist eher Nebensache, denn er kann in seinem Job von Zuhause aus nicht viel tun. Und ich kämpfe die ganze Zeit. Gegen den Kopf, der mir sagt

„Er will dich nicht sehen, du bist anstrengend und nervig. Er braucht dich nicht da“

Stress. Stress. Stress. Und das obwohl ich keinen habe. Obwohl ich seit zwei Wochen nur rumliege und das einzig produktive, was ich tue, sind meine Uni Sachen. Jeden Tag.

Und in so einer Phase frage ich mich wie ich jemals meinem Beruf nachkommen soll. Ob ich jemals in der Lage sein werde, dem Druck dort standzuhalten, wo doch schon so viele andere in dem Beruf im Burn-Out landen. Ich stelle mein ganzes Studium und die gesamte Zukunft in Frage.

Und mich. Mich am allermeisten.

Ich will nicht mehr. Nicht mehr studieren. Nicht mehr arbeiten. Nicht mehr liegen. Einfach gar nicht mehr.

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