Merry Christmas.

Hab’s wohl doch nicht mehr vorher geschafft, aber jetzt ist’s ja noch nicht zu spät, also:

Frohe Weihnachten an euch alle. Ich hoffe ihr hattet relativ entspannte Tage. In welcher Form auch immer.

Eigentlich könnte ich den Beitrag auch „müde“ nennen. So fühle ich mich. Das Weihnachtsfest war tatsächlich überwiegend entspannt für mich. Mit der Kernfamilie zu feiern hat also auch Vorteile. Auch wenn’s anders war und daher zwischendurch auch seltsam. Das Weihnachtsfest war viel länger (vom Gefühl) und einfach entspannter als sonst. Spontan doch noch bis heute bei den Eltern geblieben und seit ein paar Stunden daheim.

Zuhause dann erstmal ankommen. Sachen auspacken. Ein Projekt für’s Haustier umgesetzt und dann kurz Besuch vom Geschwisterkind empfangen, das hatte nämlich etwas in der Heimat bei den Eltern vergessen und ich hab’s mitgenommen.

Eine Stunde bei ’nem Kaffee geschnackt. Über das Fest gesprochen, wie wir es empfunden haben und so weiter. Was sich so verändert hat im letzten Jahr, wie die Beziehungen sich alle so entwickeln und was mir Freude & was mir Schwierigkeiten bereitete.

So ’nen Heilungsprozess kann schon echt anstrengend sein. Und abgeschlossen ist er ja eigentlich nie so richtig. Aber leichter wird’s werden – hoffe ich zumindest. In der Familie wird es das zumindest mehr und mehr. Jetzt fehlt noch „Baustelle Partner“. Wie ihr ja wisst, meine größte. Und derzeit auch nach wie vor am anstrengendsten.

So viel was ich wahrnehme, was ich versuche umzusetzen – es aber noch nicht im Zielzustand kann und dann enttäuscht bin, weil es noch nicht so viel verändert. Ungeduldig einfach.

Als ich zuhause ankam, merkte ich, dass die letzten zwei Tage wenig Raum für mich und meine Gefühle ließen. Und deshalb kamen sie eben natürlich doppelt so stark auf mich zu. Und weil der Partner sich sowieso nicht so oft meldet, wie ich es mir wünsche hab‘ ich das da eventuell rausgelassen. Obwohl ich gar nicht wollte.

Und dann ärgere ich mich wieder. Weil ich es doch eigentlich besser kann. Und weiß. Aber in solchen Momenten wie fremdgesteuert agiere. Naja.

Hab’s Stopp-Signal-Codewort eingeworfen bevor es so richtig eskaliert ist und ab da gilt: 2 Std Funkstille auf allen Kanälen. Damit der präfrontale Cortex wieder dafür sorgen kann rational zu denken und das limbische System nicht alles übernimmt.

Hat auch geklappt. Aber erschöpft bin ich jetzt trotzdem. Einfach weil jeder Emotionsschub so unglaublich anstrengend ist..

Aber stolz bin ich trotzdem darauf, dass ICH das Signal-Codewort (bei mir ist’s der Satz: ich möchte die Situation unterbrechen, beim Partner das Wort: Affenarsch) genannt habe. Ihr seht – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Was auch immer einem helfen mag, sich dran zu erinnern, dass man jetzt gerade mal die Situation unterbrechen sollte, um wieder klarer denken zu können.

Ich wünsche allen hier noch einen schönen Rest- Zweiten- Weihnachtstag.

Ich geh‘ wohl gleich schlafen. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.