14. Dezember.

Der Partner kam gestern zu Besuch. Ich begegnete ihm mit Freude, also tat er dasselbe auch mit mir. Das Wiedersehen war wunderschön und der Abend einfach toll. Auch wenn ich ihm sagte, dass er mich am Abend vorher verletzt hat und mir Angst gemacht hat, konnten wir irgendwie drüber sprechen und hatten danach einen entspannten, schönen Sonntagabend.

Das war wirklich toll. Mit einem lustigen Satire-Western-Film und leckerem Essen. Viel kuscheln und dann schlief er bei mir. Heute morgen aufgewacht. Weiter gekuschelt. Er zur Arbeit. Ich dann spät aufgestanden, kurz nach halb 9 und um 9 war schon die schlaue Frau dran. Die ist aber nur 2 min Fußweg entfernt, das ist wirklich sehr gut hier in der neuen Stadt.

Sie bemerkte gleich, dass ich ruhiger war. Fragte ob ich wüsste wieso – äh ne. Naja. Schon. Wir hatten einen schönen Abend. Bin ruhiger – aber nur weil’s halt gerade mal schön war. Einen Abend. Naja. Und vielleicht weil ich sagen konnt‘, dass er mir Angst gemacht und mich verletzt hat mit seiner Art. Die Sitzung ist gut. Wir überlegen, wie ich die nächsten 4 Wochen ohne Therapie schaffe, reden darüber, wovor ich Angst habe und man ahnt es wohl kaum…. Der Schlüssel zum Problem ist natürlich Achtsamkeit. Und Selbstfürsorge.

Gedanken unterbrechen indem ich atme, pausiere, mich auf den Körper fokussiere. Und dann überlegen, wie realistisch die Gedanken wirklich sind. Den Körper spüren. Außerdem den Wochenplaner wieder einführen – der wird helfen nicht „lost“ zu sein. Und mich eventuell zu etwas Selbstfürsorge motivieren.

Denn jede Meditation tut gut. Danach bin ich freier und einfach glücklicher. Warum mein Kopf sich dies nicht annimmt und mich dahingehend eine Routine entwickeln lässt weiß ich dann doch wieder nicht. Die alten Muster und Bewältigungsmodi sind wohl echt noch fest. Nicht mehr so fest, wie zu Beginn, aber sie sind eben noch da.

Und ich denke das ist okay so. Solange ich sie achtsam betrachte und bemerke, wenn’s zu viel Bewältigung und zu wenig Selbstfürsorge wird. Wie ihr wisst klappt das mal so, mal so.

Doch heute ganz gut. Nach 4,5 Std kassieren im Einzelhandel kam ich sichtlich genervt heim. Hab’s aber wahrgenommen. Es mir schön gemacht, mich aufs Bett gesetzt und meditiert. Und es war gut. Danach meinen Wochenplaner zur Hand genommen und ihn für diese Woche gefüllt. Den TV angemacht – festgestellt, was für Blödsinn um diese Zeit läuft. Ich meine – ich gucke eh nie Free TV, aber man kann’s ja mal proboeren. Ausgemacht. Und ran ans bloggen. Etwas verarbeiten und den Tag Revue passieren lassen.

Aber jetzt bin ich müde. Und werde daher versuchen zu schlafen. Ich danke euch fürs lesen und wünsche eine angenehme Nacht!✨

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