Momentaufnahme 3.0

Entscheidung getroffen. Entscheidung einen neuen Weg zu gehen. Woanders hin. Raus aus dem Nest. Entscheidung getroffen, meinen sicheren Hafen zu verlassen. Mich auf fremde Menschen und neue Bindungen einzulassen. Trotz der Angst. Eine bestehende Bindung dafür aufzugeben. Eine Bindung, die sowieso einseitig geworden ist. Trotz der Angst. Entscheidung getroffen, weiter zu machen. Weiter zu gehen auf dem Weg des Lebens. Einen Lebensabschnitt zu beenden. Einen neuen zu beginnen. So viel Angst dabei. So viel Mut. Und Angst.

Ich kann’s schaffen, oder? Ich kann über mich hinaus wachsen, oder? Es wird doch gut werden oder? Und wenn nicht, kann ich zurück kommen, oder? Wer kann mir die Fragen beantworten. Und wenn wir schonmal dabei sind: hat uns die Angst eigentlich jemals gefragt, ob wir mit ihr gehen wollen ( angelehnt an ein Zitat von @emma.denkt). Ne. Hat sie nicht. Aber sie geht mit uns. Und der Mut geht mit uns an der anderen Hand. Ich meine. Was kann passieren? Mal ganz realistisch. Naja. Nix. Außer eine neue Entscheidung treffen zu müssen. OK. Stimmt. Im Leben geht’s ja sowieso immer weiter. Nix bleibt wie es gerade war. Ich gehe weiter. Habe mir vor 2 Monaten niemals vorstellen können meinen sicheren Hafen jemals zu verlassen. Aber das alles hat sich verändert. Ich brauche einen neuen Hafen. Ich will glücklich werden.

Self care. Self care habe ich mir versprochen. Die einseitige Bindung ist nicht im Sinne dessen. Nicht gut für mich. Also muss ich weg. Ich meine ganz weg. Den Reminder eintätowiert weiß ich: Ich brauche das jetzt. Und Ich brauche auch den reminder gerade immer wieder.

Für mich kann’s gut werden. Oder? Auch wenn’s der anderen Person weh tut. Das ist der einzige Grund, der mich abhält. Die andere Person zurück zu lassen.

Aber ja: self care. Ich bin wichtig. Ich will Glück. Ich will weiter kommen.

Ich meine daran kann man doch wachsen, oder? An den neuen Schritten. Ins Unbekannte. Das Unbekannte, was ich nicht kontrollieren kann. Und auch nicht mal in Ansätzen hervorsehen kann. Aber das ist nicht schlimm, oder? Ich kann das schaffen, oder?

2 Kommentare zu „Momentaufnahme 3.0

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