Von Sonnenschein und neuem Mut.

Heute scheint die Sonne! Ihr wisst, was das heißt? Jaaa, mein Lieblingswetter.

Ich mache heute früh das Rollo hoch und spüre direkt eine gewisse Motivation. Motivation aufzustehen. In den Tag zu starten. Ich freue mich auf die Arbeit heute. Sie hält etwas Struktur und eine produktive Aufgabe für mich bereit.

Gestern immer wieder meinen letzten Beitrag durchgelesen. Bei jedem lesen immer mehr Fokus auf das fitzelchen Stolz gelegt. Danke auch an @flusskiesel für deinen gestrigen Kommentar. Ich höre das sehr oft von meinen Freunden und meiner Familie. Und es bestärkt mich, wenn auch nicht immer gleich in dem Moment, in dem ich es gesagt bekomme (oder in dem Fall lese).

Nach einem langen und so unglaublich wohltuenden Telefonat mit meiner allerliebsten Freundin, die leider weit weg wohnt, habe ich mich gestern zum Mittagessen mit meiner Mama getroffen. Habe Mut bewiesen und ihr von etwas berichtet, wo nicht klar war, wie sie reagieren würde. Außerdem konnte ich ihr von der Überforderung der letzten 3 Wochen berichten. Dabei habe ich ihr auch nochmal gesagt, dass ich es wirklich gut geschafft habe.

Und…, dass ich jetzt ein kleines bisschen weniger Angst davor habe, die Termine der Seelenmassage in der Zukunft nur noch öfter mal 14-tägig zu legen.

Ich glaube an den Spruch Alles passiert aus einem Grund.
Sicher denke ich das nicht bei tragischen Todesfällen oder anderen wirklich schlimmen Dingen. Aber in vielen Alltagssituationen und den immer wieder neu auftretenden Herausforderungen des Lebens, hat es mir bisher immer geholfen, so an schwierige Dinge ran zu gehen.

Wer weiß, was es mir bringt. Für irgendwas wird es gut sein. Auch wenn ich das jetzt noch nicht sehe.

Der länger als üblich andauernde Urlaub der schlauen Frau sollte mir wohl nochmal zeigen, dass ich stärker bin als ich mich manchmal zu glauben traue. Der Beitrag gestern hat mein inneres Kind getröstet. Der Kommentar von @flusskiesel mich noch einmal daran erinnert, wie oft ich das doch eigentlich vom Außen gesagt bekomme und es oft nie glauben kann/will. Das Kind hat aufgehört zu weinen und wurde über den Tag immer stärker.

Gemeinsam haben wir Mut bewiesen. Über unsere Überforderung und diese eine Situation zu sprechen, die uns belastet. Die aber wirklich kompliziert ist und vom Außen einfach nicht als durchweg positiv bewertet werden kann. Egal, wie sehr wir es uns wünschen würden. Denn das Außen sorgt sich um uns. Normalerweise hätten wir deshalb gar nicht darüber gesprochen, weil wir doch mit Gegenwind nicht so gut umgehen können. Aber jetzt sind wir mutig. Denn auch wenn das Außen es nicht gut findet, ist es immernoch unser Leben. Und wir können entscheiden, was wir damit machen.

Das switchen der Gefühle – gestern ängstlich und besorgt sowie maßlos überfordert und heute so motiviert – beunruhigt mich etwas. Aber ich versuche, es nicht zu bewerten.


Ich wünsche euch einen schönen Tag, danke für euren Support und das lesen meiner Beiträge.

Das ist so schön. Ich bin sehr dankbar dafür.


Achja: Jemand einen Tipp, was gegen Prellungsschmerz hilft? Bin vorgestern mit dem Rad gestürzt und habe mir an den Knien und am rechten Oberam glaube ich etwas geprellt. Arnica ist schon am Start. Die blauen Flecken verschwinden, aber tut immernoch tierisch weh. Hat jemand weitere Tipps?

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