Über die Kraft der kindlichen Lebensfreude.

Da bin ich wieder. Die letzten Tage eine weitere, kleine Auszeit gegönnt. Mit wenig Smartphone, kaum Internet und ganz viel Lebensfreude. Abseits von zuhause. Schön ländlich. Begleitet von zwei mir sehr wichtigen kleinen Kindern (3 und 5 Jahre alt) und ihrer Mama.

Und was soll ich sagen….Die Auszeit tat richtig gut. Die Kinder stecken einfach so voller Lebensfreude und Energie, dass da recht wenig Platz für negative oder zu viele belastende Gedanken ist. Man ist den ganzen Tag beschäftigt, trägt eine gewisse Verantwortung für die Zwerge und kann ihnen währenddessen dabei zusehen, wie sie das Leben (aus unserer Sicht) so schön sorgenfrei und leicht erleben. Die beiden waren für mich schon immer von wichtiger Bedeutung. Sie schenken mir unglaublich viel Lebensfreude und lassen mich meine anstrengenden Zeiten jedes Mal wieder für ein paar Stunden vergessen.

So auch die letzten drei Tage. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit hatte und, dass ich meine Zeit mit solch positiven Momenten füllen kann. Auf der Rückfahrt dann noch ein überraschend vertrauensvolles und wirklich sehr persönliches Gespräch mit der Mama geführt, was sehr gut tat. Fast zwei Stunden lang. Viel über unsere Erfahrungen ausgetauscht und über die Notwendigkeit des schwarz philosophiert, ohne dass es ein weiß ja gar nicht erst gäbe. Hier und da nochmal festgestellt, was für wahnsinnige Fortschritte ich bereits mache. Wie ich mich immer besser selbst reflektieren kann und ein besseres, achtsameres Gefühl für mich selbst entwickel. Und wieder einmal zu dem Resultat gekommen:

Man braucht die Dunkelheit, um die Sterne zu sehen.
Man braucht schlechte Zeiten, um die guten erkennen zu können.


Es war wirklich schön. Und tat so gut. Einmal mit Lebensfreude vollsaugen. Und schon fällt das Nach-Hause-Kommen zumindest etwas leichter. Und der Kopf ist nicht mehr ganz so schwer.


PS: Ich glaube die schlaue Frau wäre wirklich stolz auf mich, wenn sie wüsste, wie gut ich das grau gerade versuche zu ertragen. Auch wenn es hier und da Momente gibt, wo ich mich in meinen alten Schemata erwische. Man kann ja nicht alles sofort. Immer weiter. Schritt für Schritt.

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