Different person. Same schema.

[English & Deutsch]

Went to work. Was able to leave after 3 hours. Thank god. Had no energy left at this point. Went home. Had a 3 hour lasting conversation with the young man. We talked about his decision : relationship or not. It was so exhausting. I cried for almost 2 hours. And also talked for a minimum of 2 hours. I realized how my mind went back to an old schema: Convincing while not being able to accept another one’s decision against me. Finding arguments why he should change his mind… I’ve been so creative. Guess that’s one of my strengths. Not being able to accept someone’s decision against me. And one of my worst weaknesses at the same time.

I should have accepted his decision. But I couldn’t. Because as soon as I accept his decision, reality is coming back and I start feeling alone. And safeless. I told him all this. That’s an effort. I told him that I recognize my own schema, that I start feeling alone and that that’s the reason for all my arguments. I also told him to go away to protect himself. He told me he could leave the room now, but he would still be there with me as a friend.

I’m feeling sad. Deeply sad. Also an effort. Recognizing my actual feeling. The one hiding behind the disappointment and anger. The child’s one.

I need to remember now… It’s okay to be sad. It is a loss. That’s what my therapist told me. It is going to be a loss for me. And that’s why it is okay to be sad about it.


Ich war arbeiten. Durfte Gott sei Dank nach 3 Stunden gehen. Ging auch einfach nicht mehr. Zuhause angekommen habe ich 3 Stunden lang mit dem jungen Mann geredet. Davon mindestens zwei geweint und auch zwei auf ihn eingeredet. Mir fielen so viele Argumente ein, die seine Entscheidung ändern sollten. Ich war wirklich kreativ. Das kann ich… Nicht akzeptieren können, wenn jemand sich gegen mich entscheidet. Dann wird mein Kopf richtig angeheizt und mir fällt ganz viel ein.

Während unseres Gesprächs erwischte ich mich bei diesem Muster. Ich verstand, was ich gerade tat. Absoluter Trigger auch an das Ende meiner letzten Partnerschaft. Ich machte mich klein. Ich erwischte mich dabei, Kompromisse akzeptieren zu wollen. Obwohl ich eigentlich eine Entscheidung wollte. Kompromisse wie: ja, vielleicht überlegst du nochmal bis morgen, oder, oder, oder. Alles, bloß nicht allein sein und das nein akzeptieren. Ich erwischte mich außerdem dabei, dass ich mich für das Schema mit dem “ ihn ständig überzeugen wollen“ verurteilte. Ich hasse es. Ich sagte ihm er müsse sich beschützen und von mir weggehen. Weil’s sonst noch ewig so weiter geht. Er sagte er könne zwar den Raum verlassen, aber als Freund würde er mich trotzdem nicht verlassen. Nie. Weil ich seine beste Freundin bin. Schon immer. Mein Muster zu erkennen und es auszusprechen sind Fortschritte.

Jetzt bin ich traurig. Einfach unglaublich traurig. Aber..Es ist gut, dass ich die Trauer sehe. Hinter dem Schema. Ich habe Zugang zu meinem inneren Kind. Und es ist okay jetzt traurig zu sein. Denn es ist ein Verlust. So hat die schlaue Frau es mir gesagt. Und da darf man traurig sein.

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