Wachsame Müdigkeit

Kennt ihr das? Ihr liegt im Bett und solltet eigentlich schlafen. Aber irgendwie möchtet ihr nicht schlafen. Es fühlt sich wirklich so an, als hätte man einfach schlichtweg keine Lust darauf. Ich habe das Gefühl immer Mal wieder. Und es fällt mir sehr schwer zu erkennen, was mich daran hindert zur Ruhe kommen. Es fühlt sich mehr wie ein Widerstand an. An diesen Abenden merke ich auch, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann, was mich zur Ruhe kommen ließe. Ein sonst so gutes Buch macht mir auf einmal keinen Spaß mehr. Die Serie, die ich seit Tagen suchte, empfinde ich als anstrengend. Social Media stresst. Chats mit Freunden erinnern mich dran, dass ich eigentlich längst abschalten wollte.

Woah.

So ein Abend ist gerade. Und ich ärgere mich, dass ich mich nicht aufraffen kann, um zum Beispiel eine geführte Mediation zu machen. Der innere Widerstand ist dahingehend scheinbar einfach zu groß. Aber warum? Die Meditation täte doch gut. Wieso diese Abwehr? Abwehr von allem, was mir gut täte.

Fühle mich überfordert mit meinem eigenen Kopf. Kann’s auch einfach nicht einordnen gerade.

Fakt ist : ich will ja irgendwie schlafen, aber habe absolut keine Lust dazu. Wie bescheuert das einfach klingt….

2 Kommentare zu „Wachsame Müdigkeit

  1. Meine These, warum wir die Dinge, die uns eigentlich gut tun (Mediation …) gerne von uns wegschieben ist:
    Wir sind dann auf uns selber geworfen und lieber, lieber lenken wir uns ab.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die Kurve kriegst!

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