Prokrastination und Akzeptanz.

Stress führt zu Prokrastination führt zu Stress. Mieser Kreislauf. Dazu ein Kopf, der niemals still ist. Und ein Körper, in dem man sich total unwohl fühlt. Aber sich aufraffen und Sport machen kostet Zeit. Und die ist gerade nicht da. Nächster Kreislauf.

Statt anzufangen, liege ich nur im Bett. Fühle Leere . Begleitet von einem schlechten Gewissen. Ich würde gerne aufstehen und mit meinen Aufgaben beginnen. Aber es hält mich einfach fest das Bett. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Der Aufgabenberg ist so groß, dass ich lieber gar nicht erst anfange. Fühlt sich an, als wäre ich an solchen Tagen gar nicht belastbar. Sollte ich aber sein, wenn ich meinen Job später ausführen will. Bin ich aber an manchen Tagen einfach nicht. Selbstzweifel.

Was bleibt mir für diese Tage? Kleine Schritte. Denn sicher ist: den riesen Berg werde ich nicht erklimmen. Aber vielleicht schaffe ich einen kleinen Teil davon. Und wenn nicht ? Dann ist’s auch okay. Ich muss es mir nur immer wieder sagen.

Es ist okay.

Die Zeit arbeitet gegen mich, aber was ist mir wichtiger? Mein Körper, meine Psyche, meine Gesundheit? Oder mein beruflicher Erfolg ?

Es gibt sie immer wieder diese Tage. Und ich kämpfe stetig dagegen an mich nicht über meine vermeintliche „Faulheit“ aufzuregen und mich dafür zu verurteilen. Aber es bleibt mir nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass ich heute wohl einfach nicht alles schaffen kann, was ich mir vorgenommen habe.

Ich brauche also Akzeptanz.

Akzeptanz für die schlechten Tagen. Akzeptanz für das Bedürfnis nach Ruhe. Akzeptanz für die Gefühle. Akzeptanz für die vermeintliche Leere. Akzeptanz für meine Müdigkeit. Akzeptanz für mich.

Denn: Es ist okay.

Und morgen ist es vielleicht schon besser. Oder übermorgen.

4 Kommentare zu „Prokrastination und Akzeptanz.

  1. Es gehört meiner Meinung nach genauso zur radikalen Akzeptanz, die nervigen Antreiber zu aktzeptieren, die einen immer mit dem Gefühl nerven, etwas ,,Sinnvolles“ tun zu müssen. 🙂

    Ansonsten hilft mir im Alltag, alles in kleinen Schritten zu tun. Jeder Schritt, den man dann geschafft hat, tut einem gut und der Berg wird immerhin ein ganz kleines bisschen kleiner.

    1. Ja, so auch meine Idee. Ist nur nicht so einfach, wenn man dann mit einer kleinen Sache beginnt und die einen schon wieder so überlastet, dass man das Gefühl hat, sie ist viel zu groß. Da will man dann doch wieder einfach nur schlafen…

  2. Vielleicht kannst du mir über das Kontaktformular oder per Mail genauer erklären, was du damit meinst und wie du es schaffst besser mit ihnen zurecht zu kommen. 🙂

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